Scrabble kostenlos online spielen
Erfunden hat Scrabble der New Yorker Architekt Alfred Mosher Butts (1899 bis 1993), der Anfang der 1930er-Jahre in der Weltwirtschaftskrise ohne Arbeit war. Sein Spiel sollte Glück und Können verbinden, Anagramm und Kreuzworträtsel zugleich. Für die Verteilung der Buchstaben zählte er von Hand aus, wie oft jeder in Zeitungen und Zeitschriften vorkommt. Zuerst hieß es Lexiko, 1938 kam das Brett dazu, doch die großen Spielehersteller winkten ab. 1948 übernahm James Brunot die Rechte, vereinfachte die Regeln und gab dem Spiel seinen Namen; das englische „to scrabble“ bedeutet scharren oder herumkramen.
Nach Deutschland kam Scrabble Mitte der 1950er-Jahre, damals noch mit 119 Steinen und acht auf der Bank. Seit 2010 richtet der Verein Scrabble Deutschland offizielle Meisterschaften aus, und weltberühmt wurde Nigel Richards, der 2015 die französischsprachige Weltmeisterschaft gewann, ohne Französisch zu sprechen. Die Rechte an der Marke liegen heute bei Hasbro in den USA und Kanada und bei Mattel im Rest der Welt. Unser Scrabble-Spiel ist eine eigene Fassung mit deutschem Wörterbuch: Hier trittst du bei Scrabble online gegen den Computer an und kannst Scrabble kostenlos spielen, auf drei Stufen und ganz ohne Anmeldung.
Sieben Steine, ein Brett voller Prämien: Regeln und Strategien für Scrabble
Gespielt wird Scrabble hier zu zweit, du gegen den Computer, auf einem Brett aus 15 mal 15 Feldern. Im Beutel liegen 102 Steine, 100 Buchstaben mit ihrem Punktwert und zwei Blankosteine. Für die Umlaute gibt es eigene Steine, ein ß legst du als SS. Zu Beginn zieht jeder sieben Steine auf seine Bank, und wie viele noch im Beutel stecken, zeigt der Zähler in der Leiste.
- Das erste Wort: Es muss den Stern in der Brettmitte bedecken und mindestens zwei Buchstaben haben. Der Stern verdoppelt seinen Wert.
- Anlegen: Alle Steine eines Zugs liegen in einer Zeile oder einer Spalte und ergeben zusammen mit den vorhandenen ein lückenloses Wort, gelesen von links nach rechts oder von oben nach unten. Ab dem zweiten Zug muss jedes neue Wort an einen liegenden Stein anschließen, und jedes Querwort, das dabei entsteht, muss ebenfalls gültig sein.
- Punkte: Ein Wort zählt die Werte seiner Buchstaben. Prämienfelder wirken nur für den Stein, der in diesem Zug darauf landet, zuerst doppelter und dreifacher Buchstabenwert, dann doppelter und dreifacher Wortwert. Legst du alle sieben Steine auf einmal, kommen 50 Punkte dazu; in deutschen Turnieren heißt ein solcher Zug selbst „ein Scrabble“.
- Blankosteine: Ein leerer Stein steht für jeden Buchstaben, den du beim Legen auswählst. Er zählt 0 Punkte und behält seinen Buchstaben bis zum Ende.
- Das Wörterbuch: Gültig ist, was in der Wortliste des Spiels steht, mehrere Hunderttausend Wörter samt ihrer gebeugten Formen. Namen, Abkürzungen und Wörter mit Bindestrich zählen nicht. Steht ein Wort nicht darin, lehnt das Spiel deinen Zug ab, sobald du „Legen“ drückst; eine Strafe gibt es nicht, und deine Steine bleiben zum Ändern liegen.
- Tauschen und Passen: Statt zu legen, darfst du beliebig viele Steine tauschen, solange noch mindestens sieben im Beutel liegen, oder einfach passen. Beides bringt keine Punkte.
- Das Ende: Ist der Beutel leer und legt einer seinen letzten Stein, endet die Partie. Er bekommt die Punkte der Steine, die dem anderen bleiben, und dieser verliert sie. Passen beide zweimal hintereinander, zieht jeder den Wert seiner Reststeine ab. Wer danach vorn liegt, gewinnt.
- Die Stufen: Die Regeln sind auf Einfach, Normal und Schwer gleich, nur der Computer spielt verschieden stark. Er legt nur gebräuchliche Wörter, greift auf Einfach aber öfter zu einem schwächeren Zug und auf Schwer fast immer zu einem der besten.
Steine ziehst du mit Maus oder Finger aufs Brett, oder du tippst zuerst den Stein und dann das Feld an. Solange ein Zug offen liegt, zeigt der Knopf „Legen“ schon seine Punkte, „Zurück“ holt die losen Steine auf die Bank, und „Mischen“ würfelt deine Bank durcheinander, damit du neue Wörter siehst. Die erste Partie beginnst du, danach wechselt der Anzug. Mit diesen Kniffen kommst du auf mehr Punkte:
- Doppelt zählen lassen: Ein Stein auf einem Prämienfeld zählt in jedem Wort, zu dem er gehört. Ein Y mit seinen zehn Punkten auf dreifachem Buchstabenwert, das zugleich ein waagerechtes und ein senkrechtes Wort beendet, bringt diese Prämie gleich zweimal.
- Kurze Wörter einplanen: Mit Zweibuchstabenwörtern wie AB, JA, OH oder ZU legst du parallel an ein liegendes Wort und bildest mehrere Wörter in einem Zug.
- Gute Steine behalten: E, N, R, S und T passen in sehr viele Wörter. Wer sie nicht alle auf einmal verbraucht, hat öfter die Chance, alle sieben Steine zu legen und die 50 Extrapunkte zu holen.
- Den Blanko nicht verschenken: Für ein paar Punkte ist er zu schade. Am meisten bringt er, wenn er dir zu einem Zug mit allen sieben Steinen verhilft.
- Lieber tauschen als quälen: Hältst du nur Mitlaute oder lauter schwere Buchstaben, bringt ein Tausch auf Dauer oft mehr als ein mageres Wort.
- Nichts öffnen: Ein Wort, das einen freien Weg zu einem dreifachen Wortwert schafft, lädt den Computer zu einem großen Zug ein. Achte darauf, wohin deine Buchstaben zeigen.
- Am Ende rechnen: Ist der Beutel leer, zählen übrig gebliebene Steine gegen dich. Wer zuerst seine Bank leert, kassiert zusätzlich die Reste des anderen.
Lust auf noch mehr Wörter? Fünf Spiele für Buchstabenjongleure
Wer gern mit Buchstaben baut, findet hier die nächste Herausforderung:
- Wordle: Statt sieben Steinen hast du sechs Versuche. Gesucht ist ein Begriff, der vier bis sieben Buchstaben lang ist, und nach jedem Tipp verraten die Farben, was schon stimmt.
- Wortwabe: Eine Wabe aus sieben Buchstaben, und der mittlere muss in jedem Wort stecken. Wer ein Wort mit allen sieben findet, bekommt dafür Extrapunkte.
- Schwedenrätsel: Die Fragen stehen direkt im Gitter, Pfeile zeigen, wohin die Antwort läuft, und am Schluss ergibt sich ein Lösungswort.
- Stadt Land Fluss: Ein Buchstabe, sechs Kategorien und eine Uhr, die läuft. Wer zuerst sechs gültige Begriffe hat, ruft Stopp.
- Rummikub: Auch hier legst du von deiner Bank auf einen gemeinsamen Tisch, nur mit Zahlen statt Buchstaben, und darfst ausgelegte Reihen und Gruppen sogar umbauen.
























































