Calculation Solitär kostenlos online spielen
Calculation Solitär ist eine Patience, bei der das Kopfrechnen mitspielt. Vier Zielstapel beginnen mit Ass, Zwei, Drei und Vier und wachsen in Schritten von eins, zwei, drei und vier, bis auf jedem ein König liegt. Die Farbe der Karten spielt dabei überhaupt keine Rolle, es zählt allein der Rang. In welcher Reihenfolge die Karten aus dem Stapel kommen, bestimmt der Zufall. Entscheidend ist, wo du sie bis zu ihrem Einsatz zwischenlagerst.
Im Englischen ist das Spiel auch als Broken Intervals, Hopscotch oder Four Kings bekannt. Wer es erfunden hat und woher es stammt, lässt sich nicht verlässlich sagen. Es gehört zu den alten, überlieferten Patiencen. Eine nahe Verwandte namens Musical verzichtet sogar auf die vier Zwischenstapel und kennt nur einen einzigen Ablagestapel. Hinter den vier Zahlenreihen steckt ein wenig Mathematik: Weil 13 eine Primzahl ist, trifft jede Schrittweite von eins bis vier alle dreizehn Ränge genau einmal und landet zum Schluss beim König. Jeder Zielstapel braucht deshalb von jedem Rang genau eine Karte, und die vier zusammen verbrauchen das Kartenspiel bis auf die letzte Karte.
Vier Reihen, vier Ablagen, ein Stapel: so funktioniert Calculation Solitär
Zu Beginn legt das Spiel ein Ass, eine Zwei, eine Drei und eine Vier als Grundkarten der Zielstapel aus, in beliebigen Farben. Die übrigen 48 Karten bilden den Stapel, neben dem immer eine Karte aufgedeckt bereitliegt. Links findest du Stapel, aufgedeckte Karte und darunter die vier Zielstapel, rechts vier Ablagestapel, die anfangs leer sind. Die vier Reihen lauten:
- Ass-Stapel, in Einerschritten: Ass, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König
- Zweier-Stapel, in Zweierschritten: 2, 4, 6, 8, 10, Dame, Ass, 3, 5, 7, 9, Bube, König
- Dreier-Stapel, in Dreierschritten: 3, 6, 9, Dame, 2, 5, 8, Bube, Ass, 4, 7, 10, König
- Vierer-Stapel, in Viererschritten: 4, 8, Dame, 3, 7, Bube, 2, 6, 10, Ass, 5, 9, König
Über den König hinaus zählt jede Reihe beim Ass weiter, deshalb folgt beim Zweier-Stapel auf die Dame das Ass. Damit du nicht mitrechnen musst, zeigt jeder Zielstapel den Rang an, den er als Nächstes braucht, mit den international üblichen Kürzeln J für Bube und Q für Dame.
- Die aufgedeckte Karte: Sie muss einen Platz finden, entweder auf einem Zielstapel, der genau ihren Rang verlangt, oder auf einem der vier Ablagestapel, wo jede Karte hinpasst. Ist sie untergebracht, erscheint ohne weiteren Klick die folgende.
- Ablagestapel: Von dort darf nur die oberste Karte weg, und zwar ausschließlich auf einen Zielstapel. Zwischen den Ablagestapeln wird nichts umgeschichtet.
- Ein Durchgang: Ist der Stapel aufgebraucht, gibt es keine zweite Runde. Verloren ist die Partie, wenn dann keine oberste Ablagekarte mehr passt.
- Bedienung: Tippst du die aufgedeckte Karte an und ein Zielstapel will sie haben, landet sie dort, bei mehreren auf dem, der am weitesten zurückliegt. Passt sie nirgends, leuchten die vier Ablagestapel auf, und ein zweiter Tipp wählt den gewünschten aus. Ziehen geht natürlich auch. Ist absehbar, dass alles Übrige glattgeht, bringt das Spiel die restlichen Karten eigenhändig nach oben.
Die Regeln gelten auf allen drei Stufen gleichermaßen. Einfach lässt mehr Spielraum für ungünstig abgelegte Karten, auf Schwer muss fast jede Entscheidung sitzen.
Bewährte Überlegungen für die vier Ablagestapel:
- Einen Stapel für die Könige: Jede Reihe endet mit einem König, gebraucht werden sie also erst ganz zum Schluss. Viele Spieler reservieren deshalb einen Ablagestapel nur für Könige, damit sie keine Karte zudecken, die früher an der Reihe ist.
- Früh und spät unterscheiden: Eine alte Faustregel empfiehlt, Sechsen, Achten und Damen früh zu verbauen, Zehnen, Buben und Könige dagegen spät. Wer weiß, welche Ränge bald gefragt sind, legt die anderen nach unten.
- In umgekehrter Reihenfolge stapeln: Auf einen Ablagestapel gehört am besten eine Karte, die früher gebraucht wird als die darunter. So lassen sich die Karten später von oben nach unten der Reihe nach abtragen.
- Gleiche Ränge aufeinander: Zeigt ein Ablagestapel oben schon eine Karte desselben Rangs, ist er der ideale Platz. Sichtbar bleibt derselbe Rang, und keine andere Karte wird zugedeckt.
Rechnen, zählen, kombinieren: fünf Tische für Freunde der Zahlen
Bei diesen Spielen kommt es ebenfalls mehr auf Ränge und Ziffern an als auf Farben:
- Pyramiden Solitär: Hier wird auch gerechnet, nur anders. Zwei offene Karten, die zusammen 13 ergeben, verschwinden gemeinsam, ein König geht allein. Die Farbe ist dort ebenso egal, und Stück für Stück trägst du eine Pyramide aus 28 Karten ab.
- Canfield Solitär: Auch dort beginnen die Zielstapel nicht zwingend beim Ass. Eine zufällige Grundkarte legt den Startrang fest, und die Reihen laufen über den König hinaus zum Ass. Gebaut wird allerdings innerhalb der Farbe, und im Tableau wechseln sich Rot und Schwarz ab.
- Golf Solitär: Nur der Rang zählt, die Farbe nie. Eine Karte passt auf den Ablagestapel, wenn sie genau eine Stufe darüber oder darunter liegt, und statt Reihen im Voraus zu planen, liest du lange Ketten aus sieben Spalten ab.
- Tri Peaks Solitär: Dasselbe Prinzip wie bei Golf, verteilt auf drei Gipfel aus offenen Karten. Auf Einfach gelten König und Ass dort sogar als Nachbarn, ähnlich wie die Zahlenreihen hier über den König hinweglaufen.
- Sudoku: Ganz ohne Karten, aber mit viel Zahlenlogik. Ein Raster aus 9 mal 9 Feldern wird so mit den Ziffern 1 bis 9 gefüllt, dass sich keine Ziffer innerhalb einer Zeile, einer Spalte oder eines Blocks aus 3 mal 3 Feldern wiederholt.
























































