Kakuro Rätsel kostenlos online lösen

Ein Kakuro sieht auf den ersten Blick aus wie ein Kreuzworträtsel, nur kommen in die weißen Kästchen Ziffern statt Buchstaben. Die Hinweise stehen als Summen in den schwarzen Feldern, und die Ziffern dahinter müssen genau diese Summe ergeben, ohne dass sich eine davon wiederholt. Der japanische Name täuscht über die Herkunft: Um 1950 tauchten solche Rätsel als „Cross Sums“ in den amerikanischen Rätselheften des Verlags Dell auf. Rund dreißig Jahre später brachte Maki Kaji die Idee nach Japan, der Gründer der Rätselzeitschrift Nikoli, der später auch dem Sudoku seinen Namen gab. Er taufte die Zahlenkreuze „kasan kurosu“, aus dem japanischen Wort für Addition und dem englischen „cross“, und daraus wurde verkürzt Kakuro.

In der japanischen Presse war Kakuro das gefragteste Logikrätsel, bis ihm das Sudoku 1992 den Rang ablief. In Großbritannien druckte zuerst der Guardian Kakuro-Rätsel, im Herbst 2005 zum Start seines neuen Formats und mitten in der Sudoku-Begeisterung. Im deutschen Sprachraum begegnet einem die Knobelei mitunter auch als Kreuzsumme oder Zahlenschwede. Unterschätzen sollte man sie nicht: Japanische Informatiker bewiesen Anfang der 2000er-Jahre, dass das Lösen beliebig großer Gitter NP-vollständig ist, also zu den Problemen gehört, für die kein schnelles allgemeines Verfahren bekannt ist. Hier kannst du Kakuro online lösen, kostenlos, ohne Anmeldung und in drei Stufen.

Summen statt Wörter: Regeln, Kombinationen und Tricks für Kakuro

Das Gitter besteht aus schwarzen und weißen Feldern. Eine ununterbrochene Reihe weißer Felder bildet einen Abschnitt, und jeder Abschnitt hat seine Summe im schwarzen Feld davor:

  • Summen lesen: Ein schwarzes Feld ist schräg geteilt. Die Zahl oben rechts gilt für den waagerechten Abschnitt rechts daneben, die Zahl unten links für den senkrechten Abschnitt darunter.
  • Die Regel: In jedes weiße Feld gehört eine Ziffer von 1 bis 9. Zusammen ergeben die Ziffern eines Abschnitts seine Summe, und innerhalb eines Abschnitts darf keine Ziffer doppelt vorkommen. Liegt ein schwarzes Feld dazwischen, beginnt ein neuer Abschnitt, in dem dieselbe Ziffer wieder erlaubt ist.
  • Eintragen: Klick ein Feld an und tippe die Ziffer oder wähle sie auf der Leiste unter dem Gitter. Mit der Rücktaste, Entf, der 0 oder dem Löschknopf neben der 9 leerst du ein Feld wieder, und die Pfeiltasten springen über schwarze Felder hinweg zum nächsten weißen.
  • Notizen: Über den Knopf „Notizen“, die Taste N oder Umschalt und Ziffer notierst du kleine Kandidaten im Feld. Setzt du später eine Ziffer, verschwindet sie aus den Notizen beider Abschnitte, zu denen das Feld gehört.
  • Kombinationen: Unter dem Gitter siehst du für das gewählte Feld beide Abschnitte, etwa „→ 16 in 2: 79“, also 16 auf zwei Feldern, und das geht nur mit 7 und 9. Bis zu drei Kombinationen stehen dort ausgeschrieben, bei mehr nur ihre Anzahl.
  • Hilfen unterwegs: Eine doppelte Ziffer in einem Abschnitt färbt sich rot. Ist ein Abschnitt voll, verblasst die Zahl im schwarzen Feld, sobald alles passt, und sonst wird sie rot.
  • Prüfen und Tipp: „Prüfen“ markiert falsch eingetragene Ziffern, ohne die richtigen zu verraten. „Tipp“ deckt eine Ziffer auf, im gewählten Feld oder sonst in einem seiner Abschnitte. Aufgedeckte Ziffern erscheinen blau, lassen sich nicht mehr ändern und werden am Ende mitgezählt.
  • Stufen: Einfach spielt auf 6 × 6 Feldern, Normal auf 8 × 8 und Schwer auf 10 × 10, dazu kommt oben und links ein Rand aus Summenfeldern. Jedes Rätsel hat genau eine Lösung und lässt sich ohne Raten knacken, auf Schwer verlangt es aber längere Schlussketten über mehrere Abschnitte.
  • Spielstand: Jede Stufe behält ihr eigenes Rätsel, und dein Browser merkt sich alles bis zum nächsten Besuch. Stehen schon eigene Ziffern oder Notizen im Gitter, fragt „Neues Rätsel“ zur Sicherheit einmal nach.

Raten brauchst du nie, ein paar Rechenkniffe sparen dir aber viel Zeit:

  • Eindeutige Summen auswendig kennen: Manche Summen lassen nur eine Zerlegung zu. Auf zwei Feldern sind das 3 (1 und 2), 4 (1 und 3), 16 (7 und 9) und 17 (8 und 9), auf drei Feldern 6, 7, 23 und 24, auf vier Feldern 10, 11, 29 und 30. Bei der 7 auf drei Feldern kommen etwa nur 1, 2 und 4 in Frage.
  • Gerade Summen auf zwei Feldern: Weil zwei gleiche Ziffern verboten sind, fällt die Hälfte der Summe weg. Eine 10 auf zwei Feldern enthält also nie eine 5 und eine 12 nie eine 6.
  • Lange Abschnitte von hinten denken: Neun Felder enthalten jede Ziffer genau einmal und ergeben immer 45. Bei acht Feldern fehlt genau eine Ziffer, nämlich 45 minus die Summe: Bei 36 ist es die 9, bei 44 die 1.
  • Kreuzungen ausnutzen: Jedes weiße Feld gehört zu einem waagerechten und einem senkrechten Abschnitt, also muss seine Ziffer in beide passen. Kreuzt eine 4 auf zwei Feldern (1 oder 3) eine 7 auf drei Feldern (1, 2 oder 4), bleibt für das gemeinsame Feld nur die 1.
  • Das letzte Feld ausrechnen: Fehlt in einem Abschnitt nur noch eine Ziffer, ist sie keine Frage mehr, sondern die Summe abzüglich der eingetragenen Ziffern.
  • Mit Kandidaten arbeiten: Notiere in kniffligen Ecken alle Ziffern, die beide Abschnitte erlauben, und streiche, was andere Felder ausschließen. Meist bleibt irgendwo ein Feld mit nur einer Möglichkeit übrig, und von dort aus fallen die Nachbarn wie Dominosteine.

Mehr Ziffern, mehr Gitter: fünf Rätsel für die nächste Denkpause

Wer gern mit Zahlen und Kästchen knobelt, wird auch bei diesen Spielen fündig:

  • Sudoku: Der berühmte Verwandte erschien ebenfalls zuerst in einem Heft von Dell, seinen Namen bekam er bei Nikoli. Hier wird nicht gerechnet, es kommt nur darauf an, dass keine Ziffer in Zeile, Spalte oder Block zweimal steht.
  • Kreuzworträtsel: Das Vorbild für die Form des Kakuro, mit Buchstaben statt Ziffern. Waagerechte und senkrechte Wörter kreuzen sich, und auch dort helfen „Prüfen“ und „Tipp“, wenn ein Begriff hakt.
  • Schwedenrätsel: Hier stecken die Fragen im Gitter selbst, so wie die Summen in den schwarzen Feldern. Aus markierten Buchstaben ergibt sich zum Schluss ein Lösungswort.
  • Minesweeper: Auch hier sagen Zahlen etwas über ihre Nachbarfelder, nämlich wie viele Minen dort versteckt sind. Mit sauberem Schließen deckst du jedes sichere Feld auf und lässt die Minen unberührt.
  • 2048: Zahlen einmal ganz anders. Du schiebst Plättchen über sechzehn Felder, und aus zwei gleichen Werten entsteht jedes Mal ein doppelt so großer.