Westcliff Solitär kostenlos online spielen

Westcliff Solitär stammt aus der Klondike-Familie, verteilt die Karten aber ganz anders als der berühmte Verwandte. Statt sieben Spalten mit langen verdeckten Stapeln liegen zehn kurze Spalten aus jeweils drei Karten vor dir, und nur zwei davon sind verdeckt. Der Reiz steckt in dieser Kürze: Du überblickst von Anfang an viel, musst aber mit einem einzigen Durchgang durch den Nachziehstapel auskommen.

Eine schillernde Entstehungsgeschichte wie manche andere Patience hat Westcliff nicht, bekannt ist sie vor allem aus englischsprachigen Kartenspielsammlungen. Ein Blick auf die Nachbarschaft lohnt trotzdem: Easthaven, eine Patience mit ähnlich klingendem Namen, beginnt fast genauso mit Dreierspalten aus zwei verdeckten und einer offenen Karte, nur mit sieben statt zehn Spalten, und ihr Stapel legt reihum eine Karte auf jede Spalte. Westcliff zählt zu den gutmütigeren Patiencen, denn eine leere Spalte nimmt hier jede beliebige Karte auf, und damit lässt sich manche verfahrene Stellung noch retten.

Zehn kurze Spalten, ein Durchgang: Regeln und Taktik für Westcliff

Beim Austeilen bekommt jede der zehn Spalten drei Karten, zwei verdeckt und obenauf eine offene. Die übrigen 22 Karten warten im Nachziehstapel, dazu kommen vier Zielstapel, einer für jede Farbe. Geschafft ist die Partie, wenn alle 52 Karten dort vom Ass bis zum König sortiert liegen.

  • Bauen im Tableau: Absteigend und im Wechsel von Rot und Schwarz, eine rote Neun kommt also auf eine schwarze Zehn.
  • Reihen umsetzen: Jede offene Karte darfst du samt den Karten, die auf ihr liegen, auf eine passende Unterlage verschieben, ob das nun eine ganze Reihe ist oder nur ihr oberer Teil.
  • Verdeckte Karten: Liegt eine verdeckte Karte plötzlich oben, dreht sie sich um.
  • Leere Spalten: Hier passt jede Karte oder Reihe hinein, einen König braucht es dafür nicht.
  • Nachziehstapel: Ein Klick deckt eine einzelne Karte auf, spielbar ist immer die oberste offene. Ist der Stapel leer, gibt es keine zweite Runde.
  • Zielstapel: Pro Farbe vom Ass aufwärts bis zum König. Eine Karte darf auch wieder von dort ins Tableau zurück.

An den Regeln ändert die Stufe nichts: Einfach teilt die Karten freundlicher aus, Schwer verlangt mehr Planung. Mit Rückgängig und dem Hinweis-Knopf kommst du jederzeit einen Schritt zurück oder auf eine Idee.

So holst du mehr aus einer Partie heraus:

  • Verdeckte Karten haben Vorrang: Zwanzig Karten liegen anfangs verdeckt. Ein Zug, der eine davon umdreht, bringt fast immer mehr als einer, der offene Karten nur anders sortiert.
  • Den einzigen Durchgang ernst nehmen: Jede Karte aus dem Stapel siehst du nur einmal. Prüf deshalb vor jedem Klick, ob die offene Karte noch irgendwo passt, sonst liegt sie unter der nächsten und kommt erst wieder frei, wenn du diese weggespielt hast.
  • Reihen auf aufgeräumte Spalten bauen: Lege Reihen bevorzugt dorthin, wo keine verdeckten Karten mehr liegen. Wer eine Spalte mit zwei verdeckten Karten zudeckt, schiebt deren Aufdecken nur hinaus.
  • Die Lücke als Parkplatz nutzen: Weil eine leere Spalte jede Karte nimmt, kannst du dort eine Karte abstellen, die gerade eine verdeckte blockiert, und sie später auf eine passende Unterlage holen.
  • Mit Rückgängig vorausdenken: Steht eine knifflige Entscheidung an, probier eine Variante aus und spring zurück, wenn sie ins Leere führt.

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Die Eigenheiten dieser Patience tauchen auf dieser Seite noch öfter auf, nur jedes Mal in anderer Mischung:

  • Solitär: Sieben Spalten, und die hinteren tragen bis zu sechs verdeckte Karten, deutlich mehr als die zwei hier. Eine leere Spalte wartet dort auf einen König, nur auf der Stufe Einfach darf jede Karte hinein.
  • Harfen Solitär: Auch dort kommt der Nachschub Karte für Karte vom Stapel, allerdings aus zwei Kartenspielen und über mehrere Durchgänge. Mehrere Karten ziehen dort nur gemeinsam um, wenn ein König vorangeht, und dann ausschließlich in eine freie Spalte.
  • Forty Thieves Solitär: Ebenfalls zehn Spalten, ein einziger Durchgang durch den Stapel und Lücken, die jede Karte nehmen. Dafür liegen alle Karten offen, gebaut wird innerhalb derselben Farbe, und bewegt wird stets nur eine Karte.
  • Spider Solitär: Zehn Spalten und freie Lücken kennt auch Spider, doch sein Stapel legt jedes Mal zehn Karten auf einmal aus, eine pro Spalte, und das nur, solange keine Spalte leer ist.
  • Yukon Solitär: Hier fehlt der Nachziehstapel ganz, alle Karten liegen von Beginn an im Tableau. Jede offene Karte darf mit allem, was auf ihr liegt, umziehen, selbst wenn es ungeordnet ist, eine Lücke bleibt aber einem König vorbehalten.