Aces Up kostenlos online spielen
Aces Up ist eine schnelle Patience mit einem einfachen Ziel: Zum Schluss dürfen einzig die vier Asse übrig sein. Vier Stapel nebeneinander, ein Vorrat, aus dem immer vier Karten auf einmal nachkommen, und eine einzige Regel zum Abwerfen, mehr braucht es nicht. Der Kniff steckt in der Rangfolge, denn anders als in vielen Patiencen ist das Ass hier die höchste Karte, noch vor dem König. Genau darauf spielt auch der Name an.
Das Spiel ist älter, als sein schlichtes Äußeres vermuten lässt. Erstmals schriftlich festgehalten wurde es im Jahr 1900 in England von der Patience-Autorin Mary Whitmore Jones, und zwar unter dem wenig schmeichelhaften Namen Drivel Patience, also etwa Geschwätz-Patience. Sie räumte selbst ein, der Name sei kein Kompliment, aber eben der, unter dem man das Spiel kenne. 1940 taucht es als Firing Squad auf, außerdem sind Namen wie Aces High und Idiot's Delight überliefert, heute hat sich Aces Up durchgesetzt. Eine besonders harte Variante erlaubt in leeren Stapeln nur Asse, hier darf dagegen jede Karte hinein.
Vier Stapel, ein Ziel: die Regeln von Aces Up und wie du gewinnst
Zu Beginn liegt auf jedem der vier Stapel eine offene Karte, die übrigen 48 warten verdeckt im Vorrat oben links. Darunter liegt der Ablagestapel für alles, was aus dem Spiel geht. Gewonnen hast du, wenn der Vorrat aufgebraucht ist und außer den vier Assen keine Karte mehr übrig bleibt.
- Rangfolge: Das Ass ist die höchste Karte, danach folgen König, Dame, Bube und so weiter bis zur Zwei.
- Abwerfen: Liegt oben auf zwei Stapeln je eine Karte derselben Farbe, darf die niedrigere auf den Ablagestapel. Ein Ass kann deshalb nie abgeworfen werden.
- Leere Stapel: In einen leeren Stapel darf die oberste Karte jedes anderen Stapels, egal welche, sogar eine Karte, die allein auf ihrem Stapel liegt.
- Nachschub: Ein Klick auf den Vorrat legt vier neue Karten aus, auf jeden Stapel eine, leere Stapel eingeschlossen. Das darfst du jederzeit, auch wenn noch Züge möglich wären. Ein zweiter Durchgang durch den Vorrat ist nicht vorgesehen.
- Bedienung: Antippen wirft eine Karte ab, sofern das erlaubt ist, sonst rückt sie in den ersten freien Stapel von links. Willst du einen anderen leeren Stapel, ziehst du die Karte selbst dorthin. Ist der Vorrat leer und kann der Rest allein durch Abwerfen verschwinden, räumt das Spiel selbst ab.
Auf Einfach gilt beim Abwerfen eine großzügigere Regel: Dort genügt eine höhere Karte, die ebenfalls rot oder ebenfalls schwarz ist, die Herz-Sieben darf also auch gegen den Karo-König gehen. Normal und Schwer bleiben bei der strengen Regel oben, und auf Schwer fallen die Karten ungünstiger als auf Normal.
Worauf erfahrene Spieler achten:
- Asse in leere Stapel: Ein Ass lässt sich nie abwerfen und deckt alles unter sich zu. Sobald ein Stapel frei wird, lohnt es sich meist, ein Ass dorthin zu setzen und die Karten darunter freizugeben.
- Lücken nutzen, bevor du nachlegst: Der nächste Klick auf den Vorrat füllt jeden leeren Stapel. Spiel deshalb erst alles aus, was eine Lücke dir ermöglicht, und hol dann neue Karten.
- Hohe Karten als Anker nutzen: Solange ein König oder ein Ass obenauf liegt, kannst du jede niedrigere Karte seiner Farbe abwerfen, die auftaucht. Nutze solche Momente, bevor der nächste Nachschub die hohe Karte zudeckt.
- Die Reihenfolge des Nachschubs steuern: Neue Karten landen von links nach rechts auf den vier Stapeln. Wohin du eine Karte vor dem Nachlegen setzt, entscheidet also, welche neue Karte sie zudeckt.
- Nicht vorschnell abwerfen: Manchmal ist es klüger, eine Karte in eine Lücke zu setzen statt sie sofort abzuwerfen. Die Karte darunter wird trotzdem frei, und die umgesetzte bleibt als möglicher Anker ihrer Farbe im Spiel.
Hohe Karte sticht: fünf weitere Spiele für schnelle Runden und kluge Köpfe
Manche dieser Spiele sind ebenso flotte Patiencen, andere teilen mit Aces Up die Idee, dass die höhere Karte einer Farbe gewinnt:
- Spades: In diesem Stichspiel mit zwei festen Teams gewinnt wie hier die höhere Karte einer Farbe, und das Ass steht ganz oben. Pik ist immer Trumpf, und vor jeder Runde sagst du an, wie viele Stiche du holen willst.
- Hearts: Auch hier dreht sich jeder Stich um die höchste Karte der ausgespielten Farbe, nur willst du ihn meistens gerade nicht gewinnen. Herzkarten und die Pik-Dame bringen Strafpunkte.
- Calculation Solitär: Ebenfalls vier Stapel, die als Zwischenlager dienen, und ein Vorrat, der nur einmal durchläuft. Hier werden die Karten aber auf vier Zielstapel in festen Zahlenreihen verteilt.
- Golf Solitär: Eine weitere kurze Patience für zwischendurch. Karten wandern auf einen Ablagestapel, wenn sie eine Stufe über oder unter der obersten liegen, und die Farbe spielt keine Rolle.
- Akkordeon Solitär: Wer einfache Regeln mit überraschender Tiefe mag, findet hier eine lange Reihe offener Karten, die du zu einem einzigen Stapel zusammenschiebst. Ein Stapel wandert auf seinen Vordermann oder drei Plätze nach vorn, wenn Farbe oder Wert übereinstimmen.
























































