Level1
Züge0
Schübe0
Gelöst0

Geschafft!

Sokoban kostenlos online spielen

Bei Sokoban schiebst du als Lagerarbeiter Kisten auf markierte Stellplätze. Ziehen kann er sie nicht, und er bewegt immer nur eine. Der japanische Name 倉庫番 bedeutet sinngemäß Lagerverwalter. Ausgedacht hat sich das Spiel Hiroyuki Imabayashi, der es 1981 als Hobby programmierte und mit seiner Firma Thinking Rabbit aus Takarazuka herausbrachte, nach offiziellen Angaben im Dezember 1982.

In Japan wurde Sokoban ein Verkaufsschlager, 1988 kam es als „Soko-Ban“ in die USA, und mit Boxxle erschien später eine Fassung für den Game Boy. Informatiker haben sogar bewiesen, dass die Frage, ob ein beliebiges Lager lösbar ist, zu den schwersten ihrer Klasse gehört. Sokoban spielen kannst du hier gratis im Browser, eine Anmeldung brauchst du nicht: Unser Sokoban online hat drei Stufen mit zwei bis vier Kisten, und jedes Lager ist lösbar.

Schieben, nie ziehen: Regeln, Bedienung und Kniffe für Sokoban

Ein Lager ist gelöst, sobald auf jedem goldenen Zielring eine Kiste steht. Dafür gelten wenige, aber strenge Regeln:

  • Laufen und schieben: Der Arbeiter geht auf dem Boden ein Feld nach oben, unten, links oder rechts. Steht dort eine Kiste und dahinter freier Boden, schiebt er sie ein Feld weiter.
  • Keine Abkürzungen: Zwei Kisten hintereinander bewegt er nicht, durch Mauern kommt er nicht, und ziehen kann er eine Kiste nie. Schräge Schritte gibt es ebenfalls nicht.
  • Auf dem Ziel: Eine Kiste auf einem Zielring leuchtet grün. Steht sie dort im Weg, darfst du sie auch wieder herunterschieben.
  • Steuerung: Am Computer steuerst du den Arbeiter über die Pfeiltasten, wahlweise auch über W, A, S und D. Auf dem Handy wischst du über das Spielfeld, jede Wischbewegung ist ein Schritt.
  • Tippen und klicken: Ein Tipp auf freien Boden schickt den Arbeiter auf dem kürzesten Weg dorthin. Tippst du auf eine Kiste direkt neben ihm, schiebt er sie ein Feld. Tippst du auf ein Feld in derselben Linie hinter ihr, schiebt er sie bis dorthin, sofern der Weg frei ist.
  • Zurück und Neustart: „Zurück“ nimmt den letzten Schub samt dem Weg danach zurück, ebenso die Rücktaste, Z oder Strg+Z. „Neustart“ oder die Taste R setzt das Lager auf den Anfang, nach einer kurzen Rückfrage.
  • Stufen: Einfach hat zwei Kisten, Normal drei und Schwer vier, und mit jeder Kiste mehr braucht die Lösung in der Regel mehr Schübe. Jede Stufe behält ihr eigenes Lager, du kannst also jederzeit wechseln und später weitermachen.
  • Zähler: Über dem Lager siehst du die Nummer des Levels, deine Züge und Schübe sowie die Zahl der Lager, die du auf dieser Stufe schon gelöst hast. Nach dem Lösen verrät dir das Spiel, ob es mit weniger Schüben gegangen wäre.
  • Neues Level: „Nächstes Level“ oder Enter bringt nach dem Lösen das nächste Lager. Der Knopf „Neues Level“ tauscht es jederzeit aus und fragt vorher nach, wenn du schon gezogen hast.
  • Gespeichert: Dein Stand bleibt im Browser erhalten. Ein Lager begegnet dir erst wieder, wenn du alle 300 seiner Stufe gesehen hast.

Meist scheitert ein Lager an einem einzigen unbedachten Schub. Mit diesen Kniffen passiert dir das seltener:

  • Ecken sind Fallen: Eine Kiste in einer Ecke ohne Zielring bekommst du nie wieder heraus, denn der Arbeiter kann sich von keiner Seite hinter sie stellen.
  • Vorsicht an Mauern: Eine Kiste, die an einer Mauer liegt, lässt sich nur noch an ihr entlang schieben. Weg von der Mauer kommt sie erst dort, wo diese eine Lücke hat. Endet das Mauerstück zu beiden Seiten in einer Ecke und liegt kein Ziel darauf, ist die Kiste verloren.
  • Nie zwei nebeneinander an die Wand: Zwei Kisten Seite an Seite an einer Mauer blockieren sich gegenseitig, keine von beiden rührt sich mehr. Dasselbe gilt für ein Quadrat aus vier Kisten oder aus Kisten und Mauern.
  • Von hinten nach vorn füllen: Liegen mehrere Ziele in einem Gang hintereinander, gehört die erste Kiste ganz nach hinten. Sonst versperrt sie den Weg für alle weiteren.
  • Erst schauen, dann schieben: Überlege vor dem ersten Zug, welche Kiste auf welches Ziel soll und welche dabei im Weg steht. Oft muss zuerst eine Kiste beiseite, die gar nicht als erste ankommt.
  • Platz zum Rangieren lassen: Parke störende Kisten lieber auf offenen Flächen als in schmalen Gängen. Dort erreichst du sie später von mehreren Seiten.
  • Zurücknehmen statt neu beginnen: Merkst du, dass eine Kiste festsitzt, nimm die letzten Schübe zurück, statt das ganze Lager neu zu starten. Und hast du gelöst, aber mehr Schübe gebraucht als nötig, lohnt sich ein zweiter Anlauf mit „Nochmal“.

Gänge, Raster, Plättchen: fünf Knobeleien für die Zeit nach dem Lager

Wer nach dem letzten Zielring noch Lust auf Kopfarbeit hat, findet hier passende Gegenstücke:

  • 2048: Auch hier wird geschoben, allerdings rutschen alle Zahlenplättchen zugleich in eine Richtung. Gleiche Zahlen verschmelzen, und wer vorausplant, baut sich Schritt für Schritt bis zur 2048 hoch.
  • Labyrinth: Statt Kisten lenkst du eine Kugel durch verwinkelte Gänge, mit den Pfeiltasten oder dem Finger. Den Ausgang musst du erreichen, bevor die Zeit abläuft.
  • Nonogramm: Noch ein Rätsel aus Japan. Zahlen am Rand nennen die Länge der gefüllten Blöcke in jeder Zeile und Spalte, und aus deinen Schlüssen entsteht nach und nach ein Bild.
  • Minesweeper: Wie bei Sokoban kann ein einziger falscher Schritt die Runde kosten. Die Ziffern auf dem Feld verraten, wie viele Minen ringsum versteckt sind.
  • Tetris: Ordnung auf engem Raum ist auch hier gefragt. Fallende Formen sollen lückenlos liegen, damit volle Reihen verschwinden.