Akkordeon Solitär kostenlos online spielen
Akkordeon Solitär kommt mit einer einzigen langen Reihe aus. Sämtliche Karten des Spiels stehen aufgedeckt nebeneinander, und das Ziel ist, sie Zug um Zug zu einem einzigen Stapel zusammenzuschieben. Dabei zieht sich die Reihe zusammen wie der Balg des Instruments, dem das Spiel seinen Namen verdankt. Die Regeln sind in einem Satz erklärt, die Kunst liegt darin, unter mehreren möglichen Zügen den richtigen zu wählen.
Ursprünglich hieß die Patience The Idle Year, daneben sind Namen wie Tower of Babel, Methuselah und Leapfrog überliefert. Ihre Regeln stehen schon in Spielbüchern von 1883 und 1905, der Name Accordion taucht dagegen erst in den 1950er-Jahren auf. Ursprünglich wurden die Karten einzeln ausgelegt, und eine neue kam erst hinzu, wenn kein Zug mehr möglich war. Man wusste also nie, was als Nächstes kommt, und ein Sieg war eine echte Seltenheit. Heute liegen meist alle Karten von Anfang an sichtbar da, so auch hier, und aus dem Glücksspiel wird ein Knobelspiel. Eine Kuriosität am Rande: Weil jeder Zug genau einen Stapel verschwinden lässt, dauert jede gewonnene Partie exakt 51 Züge.
Wie Akkordeon Solitär funktioniert: einen oder drei Plätze zurück, Farbe oder Wert
Beim Austeilen landen alle 52 Karten offen in einer einzigen Reihe, jede zunächst als eigener Stapel. Damit die Reihe auf den Bildschirm passt, schlängelt sie sich in fünf Zeilen über den Tisch: Die erste läuft von links nach rechts, die zweite zurück und so weiter, und an den Enden biegt sie jeweils um. Gewonnen hast du, sobald alle Karten in einem einzigen Stapel liegen.
- Züge: Ein Stapel darf auf den Stapel direkt vor ihm oder auf den Stapel drei Plätze weiter vorn, wenn die beiden obersten Karten in Farbe oder Wert übereinstimmen. Die Herz-Neun passt also auf jede andere Neun und auf jede Herzkarte, aber nur an diesen beiden Stellen.
- Der ganze Stapel zieht um: Seine oberste Karte ist danach die oberste des neuen Stapels. Was darunter liegt, spielt für den Rest der Partie keine Rolle mehr.
- Aufrücken: Die entstandene Lücke schließt sich sofort, alle Stapel dahinter rücken einen Platz nach.
- Die Richtung: Nach vorn heißt in der Reihe immer zum Anfang hin. In den Zeilen, die von rechts nach links laufen, liegt dieses Ziel auf dem Bildschirm also rechts vom Stapel.
- Kein Zugzwang: Du musst keinen Zug machen, nur weil er möglich ist. Verloren ist die Partie, wenn mehrere Stapel übrig sind und keiner mehr auf einen anderen darf.
- Bedienung: Hat ein Stapel nur ein mögliches Ziel, reicht ein Tipp. Hat er zwei, leuchten beide auf und der zweite Tipp entscheidet, und Ziehen funktioniert ebenfalls. Oben in der Leiste siehst du, wie viele Stapel noch übrig sind.
Die Regeln sind auf allen drei Stufen gleich. Auf Einfach liegen die Karten so, dass auch ungeschickte Züge eine Weile gutgehen, auf Schwer rächt sich schon ein unbedachter Zug früh.
Was beim Zusammenschieben hilft:
- Die oberste Karte entscheidet: Nur sie zählt für alle weiteren Züge. Überlege deshalb vor jedem Zug, welche Karte danach oben liegt und ob sie in ihrer neuen Nachbarschaft Partner findet.
- Aufräumer für das Ende sammeln: Viele Spieler heben sich gegen Ende der Reihe mehrere Karten desselben Werts auf. Diese sogenannten Sweeper wandern zum Schluss von Stapel zu Stapel und sammeln die letzten Häufchen ein.
- Das Aufrücken mitdenken: Nach jedem Zug bekommen alle Stapel dahinter neue Nachbarn im Abstand eins und drei. Ein Zug kann dadurch Paare entstehen lassen, aber auch gute Paare auseinanderreißen.
- Nicht alles sofort spielen: Ein Zug, der jetzt verlockend aussieht, kann eine bessere Kombination zerstören, die ein paar Schritte später möglich wäre. Da es keinen Zugzwang gibt, darfst du warten.
- Zurückgehen, wo sich der Weg gabelt: Ein Fehlgriff zeigt sich hier oft erst viele Züge später. Mit Rückgängig kehrst du an die Stelle zurück, an der du dich anders hättest entscheiden können.
Passt die Farbe, passt der Wert: fünf Spiele mit ähnlichem Kniff
In diesen Spielen geht es ebenfalls darum, zueinander passende Karten oder Steine zu erkennen:
- Uno: Dasselbe Grundprinzip als Gesellschaftsspiel. Eine Karte darf abgelegt werden, wenn sie in Farbe oder Zahl zur obersten Karte passt, nur geht es dort darum, als Erster alle eigenen Karten loszuwerden.
- Mahjong Classic: Statt Karten verschwinden hier Steine, und zwar immer zwei identische, die frei liegen. Wie beim Zusammenschieben der Reihe kommt es darauf an, in welcher Reihenfolge du die Paare nimmst.
- Gaps Solitär: Auch dort liegen alle Karten offen in Reihen, doch statt Stapel zu verschmelzen, ordnest du sie über vier Lücken zu vier Farbreihen, die jeweils mit einer Zwei beginnen und mit einem König enden.
- Calculation Solitär: Eine Patience, bei der allein der Rang zählt und die Farbe keine Rolle spielt. Vier Zielstapel wachsen in festen Schrittweiten, und du entscheidest, wo die Karten bis zu ihrem Einsatz warten.
- Memory: Auch hier dreht sich alles um passende Karten, nur müssen sie in Rang und Farbe übereinstimmen, und sie liegen verdeckt. Jedes gefundene Paar verschwindet vom Tisch.
























































