Domino kostenlos online spielen
Die ältesten Spuren von Domino führen nach China, wo Fachleute die erste Schriftquelle ins 13. Jahrhundert setzen. Der übliche chinesische Satz hat 32 Steine, und jeder steht für einen Wurf mit zwei Würfeln. Ob das europäische Spiel von dort stammt oder unabhängig entstand, ist ungeklärt. Belegt ist Domino in Europa seit etwa 1760, zuerst in Frankreich und bald auch in Deutschland, wo es anfangs als Kinderspiel galt. Auch woher der Name kommt, weiß niemand sicher; eine Deutung verbindet ihn mit dem schwarzen Maskenmantel, der ebenfalls Domino heißt.
Den Talon und den Beginn mit dem höchsten Pasch beschrieb schon Meyers Konversations-Lexikon in den 1880er-Jahren, und genau dieses Ziehspiel steckt in unserem Domino-Spiel. Im Englischen heißen die Steine bis heute „bones“, also Knochen, und beim Domino Day auf RTL fielen 2009 genau 4.491.863 Steine, ein Weltrekord, der laut Guinness noch immer gilt. Hier legst du Domino online gegen einen bis drei Computergegner an und kannst Domino kostenlos spielen, sooft du Lust hast.
Augen an Augen: Regeln, Wertung und Kniffe für Domino
Gespielt wird Domino hier mit dem klassischen Satz aus 28 Steinen: Jede Paarung der Augenzahlen 0 bis 6 kommt genau einmal vor, von 0-0 bis 6-6. Sieben davon sind Pasche mit derselben Zahl auf beiden Hälften. Zu zweit oder zu dritt bekommt jeder sieben Steine, zu viert sechs, und der Rest liegt verdeckt im Talon. Wie viele Steine dort noch warten, zeigt der Zähler neben der Uhr.
- Der erste Stein: In der ersten Runde einer Partie beginnt, wer den höchsten Pasch hält, und legt ihn in die Tischmitte. Hat niemand einen Pasch, eröffnet der Stein mit den meisten Augen. Jede weitere Runde beginnt der Nächste im Uhrzeigersinn mit einem Stein seiner Wahl.
- Anlegen: Die Reihe hat zwei offene Enden. Du legst einen Stein so an, dass seine passende Hälfte an das Ende mit derselben Augenzahl stößt, seine andere Hälfte bildet dann das neue Ende. Pasche liegen quer, an ihren Seiten wird nichts angelegt. Hast du einen passenden Stein, musst du ihn auch legen.
- Ziehen: Passt keiner deiner Steine, ziehst du so lange aus dem Talon, bis einer passt, und legst ihn an. Die letzten beiden Steine im Talon bleiben immer liegen; sind nur noch sie übrig, musst du passen.
- Domino!: Wer seinen letzten Stein anlegt, beendet die Runde sofort und gewinnt sie.
- Gesperrt: Kann niemand mehr anlegen und niemand mehr ziehen, ist die Runde gesperrt. Dann gewinnt, wer die wenigsten Augen auf der Hand hat. Haben zwei gleich wenige, bekommt in dieser Runde niemand Punkte.
- Die Wertung: Der Sieger einer Runde erhält die Augen aller anderen Hände, abzüglich seiner eigenen. Punkte verliert dabei niemand. Wer nach einer Runde 61 Punkte oder mehr hat, gewinnt die Partie.
Ein Klick auf einen passenden Stein legt ihn an. Passt er an beide Enden auf verschiedene Weise, zeigen blasse Umrisse, wo er landen könnte, und ein Klick auf einen davon entscheidet. Mit Maus oder Finger kannst du einen Stein auch direkt an ein Ende ziehen. Steine, die nicht passen, sind abgedunkelt, und deine Hand ist nach Zahlen sortiert. Die Zahlenknöpfe oben legen fest, wie viele Computergegner mit dir am Tisch sitzen. So machst du öfter Domino:
- Schwere Steine zuerst: Verlierst du eine Runde, zählen deine übrigen Augen für den Sieger, und ein 6-6 bringt ihm gleich zwölf. Hast du die Wahl, leg die Steine mit vielen Augen früh an.
- Viele Zahlen auf der Hand behalten: Wer nur noch Steine mit zwei oder drei verschiedenen Zahlen hält, findet bald nichts Passendes mehr und muss ziehen. Spiel lieber so, dass dir möglichst viele Zahlen bleiben.
- Mitzählen: Jede Zahl steht auf genau sieben Steinen. Liegen sechs Steine mit der Vier schon auf dem Tisch und hältst du den siebten, kann außer dir niemand mehr an eine Vier anlegen.
- Gegner lesen: Freiwillig zieht hier niemand. Muss ein Gegner ziehen, fehlen ihm also die Zahlen an beiden Enden, und genau diese Zahlen solltest du ihm wieder anbieten, wenn du kannst.
- Sperren, wenn es sich lohnt: Zeigen beide Enden eine Zahl, deren sieben Steine alle liegen, geht nichts mehr, und die leichteste Hand gewinnt. Mit wenigen Augen auf der Hand ist eine Sperre also eine gute Nachricht.
- Pasche nicht ewig aufheben: Ein Pasch passt nur an eine einzige Zahl. Taucht sie nicht mehr auf, bleibt er bis zum Schluss bei dir liegen.
Aus der Reihe getanzt: fünf Spiele mit Steinen, Karten und Würfeln
Wer nach ein paar Runden Lust auf etwas Verwandtes hat, findet hier das Passende:
- Rummikub: Wieder Zahlensteine, nur in vier Farben. Du bildest Reihen und Gruppen und darfst dafür sogar umbauen, was schon auf dem Tisch liegt.
- Mahjong Classic: Hier verschwinden die Steine, statt angelegt zu werden. Immer zwei gleiche, die frei liegen, gehen gemeinsam vom Feld.
- Uno: Dasselbe Prinzip des Passenden mit Karten. Du legst ab, was zur obersten Karte passt, gleiche Farbe oder gleiche Zahl, und wer zuerst alle los ist, gewinnt.
- Kniffel: Augen zählen mit fünf Würfeln. Dreierpasch, kleine Straße oder Kniffel, und jedes Feld auf dem Block gibt es nur einmal zu füllen.
- Mensch ärgere Dich nicht: Ein Würfel, vier Figuren und eine Runde über das Brett, auf der du gegnerische Figuren zurück an den Start schicken darfst.
























































