Bingo kostenlos online spielen
Bingo stammt vom Lotto ab, für das in Italien schon im 16. Jahrhundert Zahlen gezogen wurden. Auch in deutschen Stuben war es bekannt: Meyers Konversations-Lexikon beschreibt 1888 Karten mit Zahlen von 1 bis 90 und einen Ausrufer, der Täfelchen aus einem Beutel zieht, und wer zuerst eine Reihe besetzt hat, gewinnt. In den USA lief das Spiel spätestens 1922 als Bingo auf Jahrmärkten. Landesweit bekannt machte es der New Yorker Spielwarenhändler Edwin S. Lowe, der es Ende 1929 in Georgia als Beano sah, mit getrockneten Bohnen als Markern. Dass eine Spielerin vor Aufregung „Bingo“ gestammelt haben soll, erzählte Lowe später selbst, den Namen gab es allerdings schon vorher.
Unser Bingo-Spiel folgt der amerikanischen Form mit 75 Kugeln und Karten aus fünf mal fünf Feldern, in Großbritannien und bei der italienischen Tombola zieht man dagegen aus 90 Zahlen. Hier spielst du Bingo online gegen drei Computergegner, wahlweise mit einer Karte, mit zwei oder mit vier, und mit wechselnden Mustern von der Linie bis zur vollen Karte. Ohne Einsatz und ohne Anmeldung kannst du Bingo kostenlos spielen, so oft du willst.
Kugel rollt, Punkt sitzt: So läuft eine Runde Bingo
In der Trommel liegen 75 Kugeln mit den Zahlen von 1 bis 75, und jede kommt in einer Runde genau einmal heraus. Zu jeder Zahl gehört ein Buchstabe: B steht für 1 bis 15, I für 16 bis 30, N für 31 bis 45, G für 46 bis 60 und O für 61 bis 75. Deine Karte hat fünf Spalten unter diesen fünf Buchstaben, und jede Spalte trägt fünf Zahlen aus ihrem Bereich. Das Feld in der Mitte ist frei und zählt von Anfang an als markiert, deshalb stehen in der N-Spalte nur vier Zahlen.
- Die Ziehung: Beim ersten Spiel leuchtet die Trommel, bis du irgendwo auf den Tisch klickst oder tippst, dann rollt die erste Kugel. Ab da kommt alle vier bis fünf Sekunden eine neue Kugel von selbst, und jede weitere Runde beginnt ohne Klick. Ihre Farbe verrät den Buchstaben: Blau steht für B, Rot für I, Weiß für N, Grün für G und Gelb für O. Die Tafel links zeigt jede gezogene Zahl, die jüngste mit goldenem Ring, und unter der großen Kugel liegen die vier davor.
- Markieren: Das erledigst du von Hand. Ein Klick auf eine gezogene Zahl setzt einen Punkt in deiner Farbe darauf, eine Zahl, die noch nicht dran war, wackelt nur kurz. Verpasst du eine Kugel, trägst du ihre Zahl später nach, das geht bis zum Ende der Runde.
- Das Muster: Jede Runde hat ihr Ziel, und die fünf kommen immer in derselben Reihenfolge: Linie (eine Reihe, Spalte oder Diagonale), Briefmarke (ein Block aus zwei mal zwei Feldern in einer Ecke), Vier Ecken, X (beide Diagonalen) und Volle Karte. Ein Hinweis nennt das Muster zu Beginn, und die kleine Karte unter dem Knopf zeigt, welche Felder zählen.
- Der Ruf: Ist das Muster auf einer deiner Karten vollständig markiert, drückst du „Bingo!“. Die zuletzt gezogene Zahl muss nicht dazugehören. Wer zu früh ruft, verliert nichts, das Spiel meldet nur „Noch kein Bingo“, und die Ziehung geht weiter.
- Nach dem ersten Bingo: Mit dem ersten gültigen Ruf steht die Trommel still. Drei Sekunden lang dürfen alle anderen noch rufen, und wer in dieser Zeit ebenfalls ein fertiges Muster meldet, teilt sich den Sieg.
- Eine, zwei oder vier Karten: Wie viele Karten du spielst, wählst du oben in der Leiste, und die drei Computergegner bekommen genauso viele. Jede Karte zählt für sich, eine Linie über zwei Karten hinweg ist kein Bingo.
- Die Gegner: Auch sie markieren selbst und übersehen dabei hin und wieder eine Zahl. Ihre Namensschilder zeigen, wie viele Felder ihres besten Musters schon belegt sind.
Wechselst du den Tab oder drehst das Handy hochkant, hält die Runde an und wartet auf dich. Welche Kugeln kommen, entscheidet das Glück, doch wer schneller markiert, ruft zuerst:
- Nach dem Buchstaben suchen: Die Zahl einer Kugel mit G kann nur in der G-Spalte stehen. Spielst du mehrere Karten, wandert dein Blick deshalb gleich zu dieser einen Spalte jeder Karte, statt alle Felder abzusuchen.
- Mit der Tafel abgleichen: Hast du das Gefühl, eine Zahl verpasst zu haben, vergleiche deine Karte mit den hell leuchtenden Zahlen links. Nachtragen ist jederzeit erlaubt und kostet nichts.
- Auf den Knopf achten: Sobald deine Punkte das Muster ergeben, leuchtet „Bingo!“ auf. Drück ihn dann ohne Zögern, denn nach deinem Ruf bleiben den anderen nur noch drei Sekunden.
- Das freie Feld richtig einschätzen: Bei einer Linie durch die Mitte und beim X ist dir der Stern in der Mitte schon geschenkt. Für die Briefmarke und die vier Ecken hilft er dagegen nicht, denn beide liegen ganz in den Ecken der Karte.
- Klein anfangen: Vier Karten bedeuten viermal so viele Treffer, aber auch viermal so viel Suchen, während die Kugeln weiterrollen. Wer mit einer Karte sicher mitkommt, wechselt auf zwei und später auf vier.
- Die Schilder lesen: Fehlt einem Gegner nur noch ein Feld, kann die nächste Kugel die Runde beenden. Dann lohnt es sich besonders, die eigene Karte noch einmal auf vergessene Zahlen zu prüfen.
Nach dem letzten Ruf: fünf Spiele mit Reihen, Würfeln und Treffern
Wer gern Linien schließt, Zahlen im Blick behält oder auf das Glück der nächsten Runde hofft, findet hier den passenden Anschluss:
- Tic Tac Toe: Die Linie im Kleinformat, drei Zeichen waagerecht, senkrecht oder schräg auf nur neun Feldern. Statt auf die nächste Kugel zu warten, entscheidest du selbst, wohin dein Kreuz kommt.
- Vier Gewinnt: Hier braucht eine Reihe vier Chips, und wer sie zuerst schließt, hat gewonnen. Weil jeder Chip in seiner Spalte nach unten rutscht, plant man ein paar Züge voraus.
- Schiffe versenken: Wieder ein Raster, wieder wird Feld für Feld getippt. Diesmal jagst du die verborgenen Schiffe des Computers, bis keines mehr schwimmt.
- Kniffel: Fünf Würfel ersetzen die Trommel. Du hältst fest, was passt, würfelst den Rest neu und trägst Full House, Straße oder Pasch in den Block ein, jede Kombination nur ein einziges Mal.
- Memory: Für alle, denen beim Bingo keine Zahl entgeht. Decke zwei Karten auf, merk dir ihre Lage und sammle Paare, bis der Tisch leer ist.
























































