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Spider Solitär

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Spider Solitär hat seinen Namen durch die acht Ablagefelder, in Anlehnung an acht Beine einer Spinne, bekommen. Die vorinstallierten Spider Solitär-Spiele in diversen Windows-Versionen haben zur Bekanntheit des Spiels maßgeblich beigetragen. Die Verteilung der Karten bestimmt, ob der Spielverlauf einfach oder fast nicht zu schaffen ist. Eine weitere Schwierigkeit stellt die Anzahl der Kartenfarben dar. Ist einfach Spiel mit einer Farbe noch zu bewältigen, kann ein Spiel mit vier Farben extrem herausfordernd sein.

Bei Spider Solitär sind 104 Karten enthalten. Es werden zehn Längsreihen gebildet und wie beim klassischen Solitär ist bei jeder Reihe nur die oberste Karte umgedreht. Die ersten vier Reihen bestehen jeweils aus sechs Karten, die übrigen sechs Reihen haben je fünf Karten. Sind in den Längsreihen keine Spielzüge mehr möglich, kann man sich dem Stock-Stapel oben links bedienen. Beim Klicken auf den Stock-Stapel werden neue Karten auf die Längsreihen verteilt. Über den Kartenreihen sind leere Ablagefelder – genannt „Stacks“ – zu sehen, auf denen die Karten in richtiger Ordnung abgelegt werden.


Spielregeln – Wann ist Spider Solitär gewonnen?

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Sind alle acht Ablagestapel mit allen Karten der jeweiligen Farben (Herz , Pik ♠, Raute und/oder Kreuz ♣) und in richtiger Reihenfolge belegt, ist das Spider Solitär gewonnen. Jeder Stapel beginnt mit dem jeweiligen König und wird in absteigender Reihenfolge mit den übrigen Karten ergänzt. Anders als beim klassischen Solitär werden fertige Kartenreihen jedoch nicht auf dem Ablagestapel gebildet, sondern auf dem Spielfeld in den Längsreihen. Wurde eine Kartenreihe in richtiger Reihenfolge (König-Dame-Bube-10-9-8-7-6-5-4-3-2-Ass) auf dem Spielfeld gebildet, kann diese auf einem Stack-Stapel abgelegt werden.

Beim normalen Solitär sind fertige Kartenstapel auf den Ablagestapeln zu bilden. Die Karten werden dabei aufsteigend angeordnet, sodass der Stapel mit einem Ass beginnt und mit einem König abschließt. Ähnlich ist es auch bei Freecell. Hier gibt es auch nur vier Ablagestapel, jedoch auch vier weitere Felder auf denen man Karten zwischenzeitlich ablegen kann.


Erlaubte Spielzüge

Um fertige Kartenreihen einer Farbe zu bilden, die dann auf einen Ablagestapel gelegt werden, sind die Karten in die richtige Ordnung zu bringen. Nimmt man beispielsweise eine ♠ 4 und legt sie auf eine ♠ 5, wird eine weitere Karte frei, die man wiederum auf eine höhere Karte legen kann. Die einheitliche Farbe spielt lediglich bei der Anordnung fertiger Kartenstapel eine Rolle. Ein Kartenstapel gilt nicht als korrekt geordnet, wenn zwar die absteigende Reihenfolge der Karten korrekt ist, jedoch die Einheitlichkeit der Farbe nicht beachtet wurde. Das bedeutet, dass fertige Kartenstapel aus Karten von ausschließlich einer Farbe bestehen. Einzelne Karten oder Kartenreihen kann man auf höhere andersfarbige Karten legen.

Beispiel: ♠ 5 ist frei. Darauf kann man entweder 4, 4, ♣ 4 oder ♠ 4 legen, sofern auf diesen Karten keine weiteren Karten liegen. Oder man legt auf ♠ 5 eine Reihe: ♠ 5 – 4 – ♣ 3 – 2

Verschiebt man eine Kartenreihe auf eine freie Karte, wird die Längsreihe der verschobenen Kartenreihe frei. Das bedeutet, dass diese Reihe nur aus umgedrehten Karten besteht. Jede Längsreihe muss mindestens eine aufgedeckte Karte haben, also wird in diesem Fall die oberste Karte einfach aufgedeckt. Kommt es vor, dass eine Längsreihe komplett leer ist, kann man die Längsreihe mit einer beliebigen Karte oder einer Kartenreihe, dessen unterste Karte beliebig sein kann, beginnen. Wenn man in den Längsreihen keine Möglichkeiten mehr findet, Karten richtig anzuordnen, kann man sich weitere Karten geben lassen. Dazu klickt man auf den Stock-Stapel oben links.


Funktionen von Solitär

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Bevor das Spider Solitär beginnt, ist ein Schwierigkeitsgrad auszuwählen. Für die Spielmodi „1 Farbe“, „2 Farbe“ und „4 Farben“ stehen jeweils drei Schwierigkeiten zur Auswahl. Ist eine Schwierigkeit ausgewählt, wird das Spielfeld von Spider Solitär mit den entsprechenden Einstellungen geladen und man kann beginnen zu spielen.

Möchte man Spider Solitär mit einem Zeitlimit spielen, kann man dieses aktivieren, in dem man auf „Zeitlimit An/Aus“ klickt. Um das Zeitlimit einzustellen, klickt man auf einen Schwierigkeitsgrad. Danach gelangt man zur Ansicht, in der man das Zeitlimit nach eigenen Wünschen einstellen kann.

Das Menü von Spider Solitär ist schlicht gestaltet, so dass Spieler einen schnellen und einfachen Überblick über die Funktionen sowie die Anzeigen des Spiels erhalten. „1 Karte · Normal“ ist weiß hervorgehoben, wenn vorher die Schwierigkeit „Normal“ beim Spielmodus „1 Karte“ ausgewählt wurde. Folglich ist der Spielmodus und die Schwierigkeit weiß, die gerade aktiv ist. Alle anderen sind blass. Wenn man daraufklickt, startet ein neues Spiel. Klickt man hingegen auf „2 Farben“ oder „4 Farben“ startet ein neues Spiel in jeweiligen Spielmodus mit der Schwierigkeit „Einfach“. Nun ist „1 Farbe“ blass und der jeweils ausgewählte Spielmodus ist weiß markiert.

Die Schwierigkeit eines neuen Spiels sowie die Spielmodi lassen sich über „Neues Spiel“ ändern. Wenn man das aktuelle Spiel nochmal spielen möchte, kann man sich die Karten nochmal wie zu Beginn des aktuellen Spiels austeilen lassen. Dazu klickt man einfach auf „Neustarten“. Beim Klicken auf „Spider“ gelangt man zurück ins Anfangsmenü, in dem man auch das Zeitlimit einstellen kann.

Wenn man sich bei Spider Solitär hat versehentlich Karten austeilen lassen oder wenn man eine Karte zurücklegen möchte, kann man dies rückgängig machen. Dazu klickt man einfach auf „Zurück“. Möchte man Spielzüge wiederherstellen, klickt man auf „Vorwärts“. Durch das Klicken auf „Hinweis“ wird ein nächster möglicher Spielzug angezeigt. Um Spider Solitär anzuhalten, klickt man auf „Pause“. Das Spiel kann dann später, sofern der Browser nicht geschlossen wird, fortgesetzt werden. Weiterhin wird die gespielte Zeit sowie die Anzahl an getätigten Spielzügen angezeigt.