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Freecell

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Freecell ist neben Solitär und Spider Solitär eines der bekanntesten Kartenspiele weltweit. Zur Bekanntheit haben die vorinstallierten Freecell-Spiele auf Windows Betriebssystemen maßgeblich beigetragen. Die Mischung der Karten beeinflusst die Schwierigkeit, einer Freecell-Partie. Sind niedrige Karten und Asse in den Längsreihen beispielsweise weit unten zu finden, könnte das den ein oder anderen Nerv kosten. Damit bei uns jeder auf seine Kosten kommt, kann man sich aber eine Schwierigkeit nach Belieben aussuchen.

Bei Freecell werden zu Beginn des Spiels acht Längsreihen gebildet. Dabei bestehen die ersten vier Reihen aus jeweils sieben Karten, die übrigen Reihen aus sechs Karten. Insgesamt wird also mit 52 Karten gespielt. Der deutlichste Unterschied zu Solitär und Spider Solitär besteht darin, dass alle Karten bereits aufgedeckt sind. Über den Längsreihen findet man zum einen vier Ablagefelder – auch Stack genannt. Zum anderen gibt es vier freie Felder, auf denen man Karten vorübergehend ablegen kann. Durch diese Felder ist Freecell auch zu seinem Namen gekommen.


Spielregeln – Wann ist Freecell gewonnen?

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Um Freecell erfolgreich zu beenden, müssen alle Karten auf den vier Ablagefeldern in richtiger Reihenfolge nach Kartenfarbe (Herz , Pik ♠, Raute und Kreuz ♣) abgelegt werden. Um die richtige Reihenfolge einzuhalten, beginnt man einen Stack-Stapel mit einem Ass und legt aufsteigend Karten nach bis der Stapel mit dem passenden König abgeschlossen wird: Ass-2-3-4-5-6-7-8-9-10-Bube-Dame-König. Sobald alle Ablagestapel vollständig befüllt sind, ist das Spiel gewonnen.

Ähnlich ist auch die Vorgehensweise bei Solitär. Neben den vier Ablagestapeln existieren jedoch keine freien Felder wie bei Freecell, um Karten abzulegen. Außerdem gibt es einen Kartenstapel, von dem man Karten nehmen kann, sobald Spielzüge in den Längsreihen nicht mehr möglich sind. Auch bei Spider Solitär gibt es die Möglichkeit weitere Karten von einem Kartenstapel zu nehmen, falls keine man keine weiteren Spielzüge machen kann. Spider Solitär hat jedoch insgesamt acht Ablagefelder.

Auf die freien Felder über den Längsreihen kann man Karten ablegen, die man vorübergehend nicht braucht, da sie beispielsweise den Spielfluss blockieren. Auf jedes Feld kann man jeweils nur eine Karte legen. Aber Vorsicht, die Anzahl freier Felder beeinflusst, wie viele Karten einer Kartenreihe man auf dem Spielfeld gleichzeitig umplatzieren kann.


Erlaubte Spielzüge

Bei Freecell darf man mindestens eine Karte von einer Längsreihe zu einer anderen legen. Oder aber ganze Kartenreihen. Dabei ist zu beachten, dass die Karte, auf die man andere Karten legt, höher sein und eine gegensätzliche Farbe haben muss. Beispielsweise darf man also nur eine rote 4 auf eine schwarze ♠5 legen. Daraus ergibt sich, dass wenn man Karten anordnet, dies in alternierender absteigender Reihenfolge geschehen muss.

Beispiel: König – ♣ Dame – Bube – ♠ 10 – 9 usw.

Möchte man Kartenreihen, also mehrere Karten gleichzeitig umlegen, ist auf die Anzahl der Karten zu achten. Die erlaubte Anzahl richtet sich nach den freien Feldern, sowie nach freien Reihen im Spielfeld. Prinzipiell gilt, dass man bei Freecell so viele Karten gleichzeitig verschieben darf, so viele freie Felder es gibt plus eins. Gibt es jetzt noch freie Reihen auf dem Spielfeld, wird dieser Wert verdoppelt.

Beispiel 1: Drei freie Felder sind unbelegt. Folglich darf man insgesamt vier (3+1=4) Karten gleichzeitig verschieben.

Beispiel 2: Zwei freie Felder sind unbelegt und eine Längsreihe auf dem Spielfeld ist nicht belegt. Also darf man insgesamt sechs ((2+1)*2=6) Karten gleichzeitig auf eine andere Längsreihe legen.

Ist es angedacht, mehrere Karten auf eine freie Längsreihe im Spielfeld zu platzieren, gilt die Regelung der Verdoppelung jedoch nicht mehr. Es werden nur noch die freien Felder beachtet. Beispiel 3: Zwei freie Felder sind unbelegt und eine Reihe auf dem Spielfeld ist nicht belegt. Wenn man Karten auf die freie Reihe legen möchte, gilt nur noch: 2+1=3. Man kann also nur noch eine Kartenreihe bestehend aus drei Karten dorthin legen.

Wird eine Längsreihe leer, kann man dorthin eine beliebige Karte oder eine Kartenreihe beginnend mit einer beliebigen Kartenreihe platzieren. Ziel von Freecell ist es, alle vier Stack-Stapel mit Karten nach Farbe und aufsteigender Reihenfolge zu befüllen. Ein Stapel beginnt also mit einem Ass und wird mit einem König abgeschlossen.

Beispiel: ♣ Ass – ♣ 2 – ♣ 3 – ♣ 4 – ♣ 5 – ♣ 6 – ♣ 7 – ♣ 8 – ♣ 9 – ♣ 10 – ♣ Bube – ♣ Dame – ♣ König


Funktionen von Freecell

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Bevor man anfangen kann, Freecell zu spielen, ist erst ein Schwierigkeitsgrad zu wählen. Zur Auswahl steht „Einfach“ für diejenigen, die neu bei Freecell sind oder nur eine schnelle Runde spielen möchten. „Normal“ ist für die regelmäßigen Spieler, die aber auch mal gewinnen möchten. Liebt man die Herausforderung, kann man sich für „Schwer“ entscheiden. Hat man sich für einen Schwierigkeitsgrad entschieden, werden die Karten ausgeteilt und man kann beginnen, Freecell zu spielen.

Bei der Auswahl der Schwierigkeitsgrade kann man auch ein Zeitlimit aktivieren, sofern man die Zeit als Gegner haben möchte. Dazu klickt man einfach auf „Zeitlimit An/Aus“. Klickt man anschließend auf eine Schwierigkeit, gelangt man zu einem Menü, in dem man das Zeitlimit nach eigenen Wünschen einstellen kann.

Ist Freecell gestartet, sieht man am Computer oben und auf mobilen Geräten links das Spielmenü. Dieses ermöglicht es Spielern, eine Übersicht zu den ausführbaren Aktionen zu erhalten und rasch handeln zu können. Wählt man anfangs die Schwierigkeit „Einfach“ aus, ist diese im Nachhinein im Spiel weiß hervorhehoben. Klickt man darauf, startet ein neues Spiel mit einfachem Schwierigkeitsgrad. Möchte man die Schwierigkeit wechseln, klickt man dann einfach auf „Normal“ oder „Schwer“. Die aktive Schwierigkeit wird dann weiß hervorgehoben.

Wenn man auf „Neustarten“ klickt, wird das aktuelle Spiel auf den Anfangszustand zurückgesetzt, so dass man das Spiel wieder spielen kann. Um Spielzüge rückgängig zu machen, klickt man auf „Zurück“. Ist es angedacht, rückgängig gemachte Spielzüge wiederherzustellen, kann man dies mit „Vorwärts“ tun. Wenn das Spiel stockt und man aus eigener Kraft nicht mehr weiterkommt, kann man sich mit Hilfe von „Hinweis“ einen nächsten möglichen Spielzug anzeigen lassen. Weiterhin kann man das Spiel anhalten und später fortsetzen, wenn man auf „Pause“ klickt. Außerdem wird dem Spieler angezeigt, wie lange schon gespielt wird und wie viele Spielzüge getätigt wurden. Wenn das Zeitlimit aktiviert wurde, wird bei der Zeitanzeige dargestellt, wie viel Zeit noch übrig ist. Des Weiteren gelangt man zurück ins Anfangsmenü, wenn man auf das mittige „Freecell“ klickt.